NEWS

Vizemeister!!!
für das
Arlows
Racing Team in der Moto1000 im
Deutscher Langstrecken Cup - DLC
🔥
Das letzte Rennen der Saison, konstant unter schwierigen Bedingungen!
Am Samstag morgen ging es um 9:30 Uhr ins erste Quali. Die Fahrer des @arlows_racing Teams,
Ludwig Plinke
, @sascha Schoder und
Justus Weinke
fuhren nacheinander auf die Strecke, um sich mit den Nassen Begebenheiten anzufreunden.
Da Sascha unser stärkster Regenfahrer war, konnte er im 2. Quali um 11:05 Uhr die 2. Startposition für uns einfahren.
Das Rennen startete um 12:45 Uhr aus der Boxengasse. Nach drei Runden hinterm Safetycar wurde das Rennen frei gegeben. Es hatte bis dato geregnet. Nach dem ersten Wechsel fuhr ich solange bis die Ideallinie soweit abgetrocknet war, das Ludwig mit Slicks auf die Strecke konnte. Meine Regenreifen hatten sich bis dahin komplett aufgelöst. Nachdem Ludwig nach knapp 30 min durch einen kleinen rutschter in die Box kam, übernahm Sascha. Als der seinen 17L Tank leer hatte, wechselten wir auf mich. Bei immer noch abtrocknenden Verhältnissen konnte ich knapp 30 min gute Zeiten fahren, bis es schlagartig anfing zu regnen. Nach 4 schwierigen Runden im einsetzendem Regen kam ich in die Box und Sascha übernahm auf Regenreifen. Wir wechselten auf Ludwig, der so lange wie möglich draußen blieb, bis noch 45 min auf der Uhr standen, um nur noch einen Wechsel machen zu müssen. Ich fuhr bei fast trockener Strecke mit Nagelneuen Regenreifen auf die Strecke und versuchte jeden nassen Fleck mitzunehmen, um die Regenreifen zu schonen. Es standen noch 20 min auf der Uhr, als mein Hinterreifen bereits am rutschen war. Ein Wechsel war durch 3 zu nasse Kurven leider undenkbar. Durch mehrere Rutscher und heftige Slides konnte ich die „geforderten“ Rundenzeiten nicht aufrecht erhalten, da ich dauerhaft Sturzgefährdet war. Ich hab mein bestes und konnte uns als @arlows_racing Team als 4. Gesamtplatz über die Ziellinie bringen. Damit konnten wir den Vizemeistertitel in unserer Klasse einfahren! 💪🏼😎
Danke an alle Helfer und Sponsoren
IXS Motorcycle Fashion
MAGURA Components
Frey daytona
Nolangroup
Nolangroup Deutschland
MMW - Eure Motorradprofis
ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Motorsport
Bridgestone Tires
Motorrad-Stecki
race & fun Motorradsport GmbH
Stompgrip Deutschland
Bertram Automatisierung (Jörg Bertram)
Adjustage Service (
Johann Reicht
)

DLC Most 

 

Am Samstag Nachmittag bezogen wir die Box, nachdem wir bereits zwei Tage fleißig auf der Strecke trainiert hatten. 
Sonntag morgen ging es um 9 Uhr ins Zeittraining. Robert machte den Anfang und brannte nach 3 Runden eine 1:40.6 in den Asphalt und stellte uns somit auf P4. Nach 5 Runden übergab er den Transponder an mich. Leider wurde ich durch etliche Überholmanöver und langsamere Fahrer aufgehalten, sodass ich keine schnelle Runde fahren konnte. Ich kehrte nach 6 Runden zurück in die Box und übergab an Sascha. 
Am Ende der 60min des Qualis fuhr ich noch einmal heraus um neue Bremsbeläge einzuschleifen. Ich merkte, das ich freie Strecke hatte und fuhr noch eine fliegende Runde. Mit einer 1:40.4 blieb unsere Startposition aber gleich. 
Es ging auf P4 ins Rennen. 
Robert machte den Start. Standesgemäß beim Langstreckenrennen mit einem Le Mans Start. Und was für einem ✊🏻
Robert katapultierte seine Yamaha im Wheelie aus dem Grid und setzte sich an die Spitze. Nach 22 gefahrenen Runden übergab er an mich und ich absolvierte meine 22 Runden mit konstanten 1:41/1:42 Zeiten bis ich mit stotterndem Motor zurück in die Box kam und an Sascha übergab. So nahm das Rennen seinen Lauf....

Nachdem auch Robert und ich unseren zweiten und dritten Einsatz erfolgreich beendet hatten und konstante Zeiten in den Asphalt brannten, wechselten wir auf Sascha dem sein 3. Stint noch bevor stand. Nach ca. 10 Runden stürzte ein Fahrer und das Safety Car fuhr auf die Strecke um alle Fahrer einzusammeln. Bis dahin hatten wir einen Vorsprung von knapp 50 sec. zum nachfolgenden Team aufgebaut. 🙏
Leider machte uns die Safetycar Phase einen Strich durch die Rechnung, Sascha schaffte es nicht mehr am Safetycar vorbei und musste sich dahinter einreihen. Unsere Konkurrenten hatten das Glück davor zu sein und konnten so eine Ganze Runde aufholen, bevor auch sie hinter dem Safetycar warten mussten. Damit war unser hart erkämpfter Vorsprung dahin. 😔
Als die Strecke wieder frei war, hatte das gegnerische Team fast 35 sec. Vorsprung. Es standen noch knapp 40 min. auf der Uhr und das Gegnerische Team brauchte noch mind. Einen Wechsel mehr. Wir holten Sascha rein und wechselten auf „RR“ Raketen Robert 🚀 
Trotz seines 4. Turns und am Ende seiner kläglichen Kräfte feuerte Robert mit einem neuen super soften Hinterreifen aus dem Hause @bridgestonetires Konstante 1:40 Zeiten. Runden für Runde machten wir Sekunde für Sekunde gut und der Wechsel des konkurrierenden Teams brachte uns auch wertvolle Zeit. Am Ende reichte es aber nicht aus und Roberto Conrados überquerte nach 6h mit einem Rückstand von Lächerlichen 13 sec. Die Ziellinie. Nur ca. 17 sec. dahinter überquerte auch das 3. Team der Moto1000 Klasse die Ziellinie. Das war Rennsport vom Feinsten 😌👌🏼
Das ganze Team hat hervorragende Arbeit geleistet und wir haben bis zum Schluss alles gegeben. 
Das nächste mal greifen wir wieder an. 
P2 in der Moto1000 
P3 Gesamt von 21 gestarteten Teams ✊🏻

IDM Lausitzring
2. lauf des Pro Superstock Cups auf dem Lausitzring bei der IDM.
Am Montag und Dienstag noch mit der Twin700 am Sachsenring, ging es Donnerstag schon wieder los.
Nachdem das Moped abgenommen und alles aufgebaut war, ging es an die Vorbereitung.
Der Lausitzring war noch nie meine Lieblings Strecke und wird es wohl auch nie werden. Der Asphalt wird von Jahr zu Jahr schlechter, schade eigentlich, da mir das Layout sehr gefällt.
Training 1/2: Freitag morgen um 8 Uhr ging es auf die Strecke. Arsch kalt und etwas rutschig. Mit 38 Grad Vorderradtemperatur kehrte ich nach meinen Runden zurück in die Box. Mehr als rum dümpeln war leider nicht möglich. Das zweite Training konnte dann endlich genutzt werden um Linie und Bremspunkte raus zu fahren.
Quali 1: mit einem etwas neueren Reifen wollte ich auf Zeiten kommen, leider zog ich mir beim raus fahren aus der Box den Schlauch vom Bremsflüssigkeitsbehälter ab. Also alles wieder zurück und sauber machen. 5 min später konnte ich endlich raus. Durch den Sturz eines anderen Fahrers und viel Verkehr fiel es mir schwer eine anständige Zeit zu fahren. Nachdem ich einmal durch die Box fuhr hatte ich noch 3 min auf der Uhr. Die letzte Runde musste also die richtige sein. Etwas zu viel gewollt, verbremste ich mich zwei mal leicht und konnte somit mit einer 1:47.4 nur den 7 Startplatz einfahren.
Quali 2: für das zweite quali wurde noch einmal der Reifen gewechselt. Einen 1 Turn alten aus Assen. Damit sollte es klappen dachte ich, doch nach 3 Runden riss der Reifen auf beiden Seiten so stark auf, das ich keinen Grip mehr hatte. Meine Zeit konnte ich auf eine 1:47.3 verbessern, doch leider nicht so wie gedacht. Der 7 Startplatz war also meiner.
Rennen 1: von P7 gestartet konnte ich direkt einen Platz gut machen und mich auf die 6. Position vor drängeln. In den ersten Runden konnte ich den Speed der vorderen Gruppe mit gehen. Nach knapp 6 gefahrenen Runden stellten sich die ersten Probleme ein. Ich hatte Mühe meine Bremspunkte zu halten, da meine Bremskraft von Runde zu Runde nach ließ. Kurz darauf überholte mich Jan, der auf seiner Kawa mächtig am Kabel zog. Dich ein viel zu hartes Fahrwerk musste ich viele Schläge mit den Armen abfangen, was mich immer mehr kaputt machte. Dazu kam, das ich 4 Runden vor Ende den Bremshebel bis zum Lenker ziehen konnte. Zwei Runden vor Schluss bremste sich Gido Nittke an mir vorbei. Da ich leider nicht mehr dagegen halten konnte beendete ich das Rennen auf dem 8. Platz.
Mit diesem Ergebnis war ich keineswegs Zufrieden. Das zweite Rennen musste also besser werden.
Rennen 2: Das wechseln der Feder im Federbein, neue Einstellungen am Fahrwerk und einen Fernversteller an der Bremse sollte es richten. Der Start verlief wieder gut, ich konnte zwei Plätze gut machen und konnte mit dem etwas härteren Hinterreifen an der vorderen Gruppe dran bleiben. Nach 4 Runden kam Jan wieder an mir vorbei, und wollte direkt nach vorne flüchten. Du die neuen Einstellungen viel es mir weitaus einfacher das Motorrad zu halten und konnte bis auf ein paar Meter hinten dran bleiben. 4 Runden vor Schluss kam ich wieder Stück für Stück ran, ich fuhr bessere Zeiten als zu Beginn und war bereit meine Position zurück zu holen. In der letzten Runde des Rennens legte ich alles auf eine Karte, beim anbremsen Ende der Gegengeraden wollte ich mich innen rein stellen. Ich bremste weitaus später. Leider griff die Bremse in diesem Moment zu extrem und mein Hinterrad stand in der Luft. Beim aufmachen der Bremse, kam das Rad etwas schräg auf und das Motorrad find an auszubrechen. Das abgefangen musste ich etwas weit gehen und verpasste also meine Chance. In den darauffolgenden Kurven konnte Jan seine Linie so fahren, das ich unmöglich dran vorbei kam. Auf Höhe der Schwarz/Weiß kartierten Flagge trennten uns nur wenige Meter. P7 im 2. Rennen 👍🏽
Danke an alle Sponsoren
Frey daytona
race & fun Motorradsport GmbH
ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Motorsport
MMW - Eure Motorradprofis
Pro Superstock Cup
Motorrad-Stecki
iXS Sports
Nolangroup Deutschland
Arlows
Box#44 Motorradservice

IDM 2018

 

 

Hier der Terminkalender der verkürzten Saison 2020:
22. - 24.05.: IDM Red Bull Ring (abgesagt)
12. - 14.06.: IDM Schleizer Dreieck (abgesagt)
11. - 12.07.: DLC Most
14. - 16.08.: IDM Assen
29. - 30.08.: DLC Nürburgring
07. - 08.09.: IDM Sachsenring (Gaststart Twin Cup)
11. - 13.09.: IDM Lausitzring
25. - 27.09.: IDM Hockenheim

17. - 18.10.: DLC Oschersleben

 

 

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mich auf der Rennstrecke besuchen kommt und mich tatkräftig unterstützt!

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